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Suchbegriff: Trends am Arbeitsplatz

Burckhardt Compression streicht 68 Verwaltungsstellen in Winterthur und begründet dies mit dem Wettbewerbsdruck durch den starken Schweizer Franken. Das Unternehmen verlagert einen Teil der Arbeit nach Indien, behält Winterthur jedoch als zentralen Standort bei. 14 Kündigungen für spezialisierte Funktionen werden verschoben.
Im gesamten öffentlichen Dienst Deutschlands kommt es zu Warnstreiks, da die Gewerkschaft ver.di eine Lohnerhöhung von 7 % für 925.000 Beschäftigte fordert. Die Streiks haben Universitätskliniken, Dienstleistungszentren und Straßenbaubehörden in mehreren Bundesländern betroffen, wobei die Verhandlungen fortgesetzt werden sollen. Die Arbeitgeber haben die Forderungen der Gewerkschaft als „astronomisch” abgelehnt, was zu Dienstleistungsbeeinträchtigungen und Spannungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern geführt hat.
Die Schweizer Kaufhauskette Globus streicht 48 von 150 Stellen in ihrer Zentrale in Zürich, da sie Funktionen wie Beschaffung und IT unter der Muttergesellschaft Central Group nach Mailand verlagert. Während die Filialen und die Logistik davon unberührt bleiben, sieht sich das Unternehmen mit anhaltenden finanziellen Herausforderungen konfrontiert, darunter Millionenverluste und erhebliche Schuldenverpflichtungen. Die strategische Führung bleibt in der Schweiz.
Der Artikel untersucht, wie KI in der deutschen öffentlichen Verwaltung eingesetzt wird, um Bürokratie abzubauen und Arbeitsabläufe zu optimieren. Die Stadt Worms dient als Pilotprojekt, in dem KI-Assistenten bei Aufgaben wie Bauplanung, Rechtsfragen und behördenübergreifender Kommunikation helfen. Beamte berichten von erheblichen Zeitersparnissen und einer verbesserten Effizienz, während gleichzeitig der Fachkräftemangel bekämpft wird. Die Technologie wird eher als Ergänzung denn als Ersatz für menschliche Arbeitskräfte angesehen und sowohl von Verwaltungsangestellten als auch von potenziellen Mitarbeitern positiv aufgenommen.
Der Schweizer Nähmaschinenhersteller Bernina erwägt, Teile seiner Produktion von der Schweiz nach Thailand zu verlagern, was möglicherweise 40 Arbeitsplätze betreffen könnte. Das Unternehmen steht unter dem Druck von 39 %igen US-Zöllen und dem starken Schweizer Franken, wobei fast drei Viertel seines Umsatzes aus dem US-Markt stammen. Derzeit läuft ein Konsultationsprozess mit Arbeitnehmervertretern, eine endgültige Entscheidung wird bis zum 11. Februar erwartet.
Telefónica hat mit spanischen Gewerkschaften Tarifverträge bis 2030 unterzeichnet und in sieben Tochtergesellschaften Abfindungspläne umgesetzt, von denen rund 5.500 Mitarbeiter betroffen sind. Das Unternehmen rechnet mit Rückstellungen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro, erwartet jedoch ab 2028 jährliche Einsparungen von 600 Millionen Euro und positive Auswirkungen auf den Cashflow ab 2026. Diese Maßnahmen sind Teil des Strategieplans „Transform & Grow“, mit dem eine digitalere und flexiblere Organisation geschaffen werden soll.
Helvetia Baloise, die neu fusionierte Versicherungsgruppe, plant in den nächsten drei Jahren den Abbau von 2.000 bis 2.600 Stellen, davon die meisten (1.400 bis 1.800) in der Schweiz und 260 bis 330 in Deutschland. Der Stellenabbau betrifft in erster Linie Unternehmensfunktionen und Backoffice-Positionen. Der Konsultationsprozess beginnt im Januar 2026.
Deutschland hat seit 2014 keine Fortschritte bei der Vertretung von Frauen in Führungspositionen gemacht. Nur 29,1 % der Führungspositionen sind von Frauen besetzt und liegen damit deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 35,2 %. Während Länder wie Schweden, Lettland und Polen wesentlich höhere Prozentsätze und ein starkes Wachstum aufweisen, wird die Stagnation in Deutschland auf die Untätigkeit der Politik in Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die anhaltende ungleiche Verteilung der Betreuungsarbeit zurückgeführt, die das berufliche Fortkommen von Frauen trotz nahezu gleicher Beschäftigungsquoten zwischen den Geschlechtern behindert.
Forschende der ETH Zürich haben ein interaktives Tool und eine Studie entwickelt, die die unterschiedlichen Auswirkungen von KI auf verschiedene Berufe aufzeigen. Dabei zeigt sich, dass IT-, Übersetzungs- und Buchhaltungsberufe stark von der Automatisierung betroffen sind, während traditionelle Handwerks- und Pflegeberufe davon unberührt bleiben.
Die NSNW AG, ein staatliches Schweizer Autobahnunternehmen, hat einen radikalen Kulturwandel vollzogen, der eine vollständige Gehaltstransparenz, die Abschaffung formeller Bewerbungsanforderungen wie Motivationsschreiben und ein Gehaltsverhältnis von maximal 4:1 zwischen den höchst- und niedrigstbezahlten Mitarbeitern vorsieht. Das Unternehmen berichtet von signifikanten Vorteilen wie verbesserter Rekrutierung, internen Beförderungen und gemeinschaftsorientierter Einstellung durch persönliche Empfehlungen.

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